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 Ansteuerung16.01.2002  

Alternativen zur Ansteuerung des Simulators

Mittlerweile habe ich die gesammte Elektronik in meinem Simulator auf EPIC umgestellt. Ich kann nur jedem dieses System empfehlen. Wenn man einmal begriffen hat, wie die EPIC funktioniert, so lassen sich fast alle Schalter, Drehregler, Taster, LEDs etc. bequem und leicht anschließen und ansteuern. Einige werden sicherlich den hohen Preis der EPIC scheuen und einige wenige Schalter und Taster lieber auf kostengünstige - wenn auch aufwendigere - Art ansteuern. Aus diesen und aus "historischen" Gründen habe ich hier noch meine alten Infos zur Ansteuerung von Kippschaltern etc. gelassen.


Kippschalterplatine

Wie ich bereits in der Historie erklärt habe, benötigt man für die Ansteuerung von Kippschaltern eine kleine, selbstgefertigte Platine. Normalerweise wird bei einem Kippschalter - je nach Schalterstellung - entweder der eine oder der andere Stromkreis dauerhaft geschlossen. Wollte man hierüber einen Tastendruck simulieren, würde die Taste dauerhaft gedrückt bleiben. Dies Kippschalter 2-polig ist sicherlich in den seltensten Fällen gewünscht. Genau hier setzt nun die kleine Platine an. Sie sorgt dafür, daß nach Umlegen des Kippschalters für kurze Zeit ein Stromkreis geschlossen wird, sodaß hierdurch ein Tastendruck simuliert werden kann. Wichtig ist hierbei, daß man einen sogenannten 2-poligen Kippschalter nutzt (siehe nebenstehende schematische Zeichnung). Man kann zwar zur Not auch einen 1-poligen Kippschalter nutzen, dieser müßte jedoch mit Hilfe eines Relais so angeschlossen werden, daß bei beiden Schalterstellungen immer ein Stromkreis geschlossen wird. Die Platine gibt es in zwei Ausführungen, in einer kleineren, welche in beiden Kippschalterstellungen (S1 und S2) nur ein Signal erzeugen kann. Dies ist z. B. bei dem Kippschalter für das Fahrwerk sinnvoll, hier wird in der Regel sowohl das Ein- als auch das Ausfahren des Fahrwerks mit der Taste "G" aktiviert. Die größere Platine liefert für jede Schalterstellung ein separates Signal. Jetzt könnte z.B. in der Schalterstellung S1 die Tastensequenz "CTRL/L" und in der Schalterstellung S2 die Tastensequenz "ALT/L" belegt werden. Schwieriger sieht es mit dem Anschluß von Kippschaltern aus, welche nicht nur "EIN/AUS"-codiert sind, sondern mit "EIN/AUS/EIN" drei Schalterstellungen besitzen. Hierfür werden zwei Platinen (eine kleine und eine große) benötigt, um die nötigen Tastendrücke zu simulieren. An dieser Stelle sollte ich noch einmal erwähnen, daß die Platine keine Tastencodes erzeugen kann, sie sorgt nur dafür, daß - ähnlich einer Taste - für eine kurze Zeit ein Stromkreis geschlossen wird. Das Belegen dieser "simulierten" Taste mit einer Tastenbelegung muß über andere Hardware realisiert werden (z.B. den frei programmierbaren Tastaturcontroller der Firma IHSE GmbH (Artikel-Nr. GCK-210-FREEPR).

IHSE Tastaturcontroller

05.01 - Platine für Kippschalter - ein Tastensignal
05.02 - Platine für Kippschalter - zwei Tastensignale


Download

Download der Pläne:
electronic.zip (125 KB)


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